Das ist auch eine angenehme Methode, um sein Herz zu öffnen und die Gefühle wieder zu beleben: Singen und Lachen. Natürlich nicht gleichzeitig!

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Aktivierung des Zwerchfells

Vibrationen in Resonanz

Beim Singen wie auch beim Lachen vibriert das Zwerchfell auf einer bestimmten Art und Weise. Die Brust und unser ganzer Körper beginnen dann in Resonanz zu schwingen.

Beim Singen wird durch dieses Schwingen das natürliche Vibrato der Stimme erzeugt und beim Lachen eben das Lachen.

Befreiende Schwingungen

Genauso wie wir von einem herzhaften Lachanfall regelrecht durchgeschüttelt werden können, so fühlt es sich an, wenn wir unsere Stimme sich einfach entfalten lassen und das natürliche Vibrato zum vollen Ausschlag kommt.

Dieses herzhafte Singen („Tönen“) ist eine sehr wirkungsvolle und befreiende Methode, mit der wir vieles Belastendes loslassen können.

 

Anleitung zum Singen (Tönen)

Wenn du dich darauf einlassen kannst und willst, deiner Kehle freien Raum zu geben, sind hier ein paar ganz grob zusammengefasste Anweisungen dazu:

  • Suche dir einen Raum in dem es besonders gut hallt. Außerdem solltest du dort sehr laut sein können, ohne dass dich jemand hört.
  • Nun lässt du einfach sanft einen Ton erklingen und zwar auf dem Vokal „oh“ oder „ah“.
  • Du wählst dabei die Tonhöhe, die für dich am natürlichsten scheint.
  • Wichtig ist dabei, dass du nicht versuchst, laut zu singen! Nicht die Luft pressen!! Atme auch vorher nicht zu tief ein, sonst ist der Luftdruck zu hoch. Ganz sanft! Der Ton kommt eigentlich ganz von alleine, das macht der Kehlkopf von selbst. Du kannst dich dabei entspannen.
  • Lass den Ton nun einfach so lange klingen, bis er wieder zu Ende ist.
  • Während des Tönens horche einfach genau hin, wie der Ton klingt. Achte dabei auf die Klangfarbe und die Obertöne. Der Ton verändert sich ständig - ganz von alleine. Deine Aufgabe ist dabei, einfach nur passiv zuzuhören und die Veränderungen wahrzunehmen.
  • Nun beginnt das Wunder. Der Kehlkopf ist nämlich mit dem Gehör verbunden und hat so eine Art „Selbstregulierungs-Mechanismus“. Dadurch verändert sich der Ton. Der Kehlkopf optimiert sozusagen selbständig die Klangerzeugung immer weiter, sodass der Ton immer weicher und voller wird. Du musst ihn nur machen lassen.
  • Wenn du einmal oder ein paar Mal einen Ton gesungen oder besser gesagt „getönt“ hast, ändere die Tonhöhe ein kleinwenig - nur ein kleines bisschen, einen halben Ton höher oder so. Wenn es dir dann irgendwann zu hoch wird, machst du die Töne jeweils wieder ein bisschen tiefer, so lange bis es dir zu tief wird. Du sollst nicht während des Tönens die Tonhöhe verändern sondern immer nur für den neuen Ton eine neue Tonlage wählen. Du wirst feststellen, dass dir bestimmte Tonlagen besonders gut liegen.
  • Mit der Zeit (Minuten, Tagen, Wochen, Monaten, ...) wird der Klang immer voller und lauter, ohne, dass du dich anstrengen musst. Es kann sein, dass du dich sogar ein bisschen erschreckst, wie laut deine eigene Stimme sein kann. (Es ist lauter, als wenn du schreien würdest.)
  • Irgendwann beginnt dann dein Zwerchfell mit den natürlichen Vibrationen. Das klingt dann so ähnlich wie bei einem Opernsänger bzw. einer Opernsängerin. Wichtig ist dabei, dass du nicht versuchst, diese Vibrationen aktiv selbst zu machen. Dieses Schwingen kommt ganz von alleine. Es ist ein bisschen so, als ob du lachen würdest. Da machst du die Zwerchfellschwingungen ja auch nicht selbst auf kontrollierte Weise.
  • Durch dieses Schwingen wird der Druck aus deiner Stimme genommen. Nun kannst du noch lauter singen, ohne zu pressen. Aber wie gesagt: Erschrecke dich nicht, wie laut du sein kannst.
  • Dieser Art des Tönens ist wie gesagt sehr befreiend und macht Spaß.

 

Heilung kann geschehen.

Reanimation der Gefühle

Durch die Zwerchfellschwingungen beim Tönen und beim Lachen werden Blockaden in dir aufgelöst (vor alles im Brustbereich) und deine Gefühle werden wieder lebendig.

Ein sehr heilsamer Prozess beginnt nun.

Gib deinen Gefühlen Raum.

Es kann sogar sein, dass dabei alte Geschichten, Probleme oder ähnliches hervorkommen und du weinen musst.

Lass das Weinen dann zu. Es fördert die Heilung, die du gerade erfährst.

Hole dir Hilfe.

Wenn es große Probleme hochkommen sollten, suche dir liebe Menschen, bei denen du dich ausweinen kannst und die dir zuhören.

Notfalls scheue dich nicht, dir fachkundige Hilfe zu holen bei einem Psychologen (Psychologin), Pastor(in), Heiler(in) oder ähnlichem.

 

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