Das "innere Kino" ist eine weitere Methode, um an die wichtigen Inhalte in deinem Leben heranzukommen.

In deiner Phantasie (besser: in deinem Herzen) schaust du dir dein "Ideal-Leben" als Film in einem super-exclusiven imaginären Kino an und verstehst so die Zusammenhänge und den Sinn, der dahinter steht.

Du kannst sie anstatt der vorherigen Übung machen oder am besten zusätzlich als nachfolgenden Schritt zur Verfeinerung. Zur vorherigen Übung klicke auf: Lebenssinn auf deinem Grabstein

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Vorbereitungen zur Übung

Gute Stimmung

Diese Übung ist noch etwas angenehmer als „Lebenssinn auf deinem Grabstein“, weil sie noch weniger „verkopft“ ist. Die Vorraussetzungen zu dieser Übung sind genau die gleichen.

Hier ist es besonders wichtig, dass du in guter Stimmung bist, weil du diesmal hauptsächlich träumen sollst.

Gemütlich und bequem

Mache es dir also besonders gemütlich. Setzte dich bequem hin oder lege dich hin.

Wichtig ist, dass du dabei nicht einschläfst. Entscheide selbst, welche Lage für dich am besten geeignet ist.

Du solltest bequem eine Stunde oder länger in deiner Haltung bleiben können.

 

Absolute Dunkelheit

Du solltest den Raum vollständig abdunkeln können.

Wenn das nicht geht oder du draußen in der Natur bist (was ja noch besser ist), dann versuche deine Augen abzudunkeln mit einer Schlafbrille oder einem leichten Tuch oder ähnliches. Es darf aber nicht zu warm für deine Augen werden.

Entspanne dich.

Schließe deine Augen und versuche dich zu entspannen.

Zum Entspannen und Herunterfahren kann dir vielleicht 432hz-Musik oder andere Meditationsmusik hilfreich sein.

Wenn du Übungen zur Entspannung gelernt hast, kannst du sie jetzt gut anwenden. Auf jeden Fall ist es hilfreich, deinen Atem ganz weich und tief werden zu lassen.

Für weitere Infos zum tiefen und weichen Atem klicke auf Atemtechnik.

 

Die Anleitungen zur Traumkino-Vorstellung

Jetzt kommen die Anleitungen für die Traumvorstellung deines Lebensfilmes. Sie sollen als Anregungen dienen. Lies sie dir einfach einmal oder am besten mehrmals durch. Und wenn du dann selbst deine Kinovorstellung erträumst, verwendest du dabei die Anregungen so, wie sie für dich am stimmigsten sind. Du kannst ja weglassen und dazuerfinden, was du willst. Es ist deine Traum-Vorstellung.

Der Titel: Dein Leben

Stelle dir vor, wie du vor einem sehr großem und sehr edlem (goldenem) Kino stehst. Es gibt heute nur einem Film. Mit großen leuchtenden Buchstaben steht der Titel auf dem Kino: „Das wunderbare Leben von ... (hier steht dein Name)“

Deine Begleiter

Davor stehen zwei wunderschöne leuchtende Engel. Sie sind dir vertraut, du kennst sie und freust dich sie wieder zu sehen. Sie heißen dich herzlich willkommen und begleiten dich ins Kino. Zusammen betretet ihr einen großen prunkvoll ausgestatteten Kinosaal. (Du kannst dir anstatt Engel auch andere Begleiter deiner Wahl vorstellen.)

Dein Publikum

Drinnen sind bereits alle Plätze besetzt von Engeln und wunderbaren Wesen, die du gerne dabei haben möchtest. Das können heilige Personen sein, wie Jesus oder Maria. Es können aber auch Menschen sein, die du liebst und die dich lieben. Es ist deine Ehrenvorstellung und du entscheidest, wer dabei ist.

Dein ehrenvoller Empfang

In dem Moment, in dem du den Kinosaal betrittst stehen alle Anwesenden auf, sehen dich liebevoll und dankbar an und applaudieren und jubeln. Unter Applaus wirst du zu deinem Ehrenplatz genau in der Mitte des Kinos geleitet.

Nachdem du dich hingesetzt hast, nehmen auch alle Anwesenden wieder Platz und es wird mucksmäuschenstill.

Es geht los.

Der edle Vorhang wird heller beleuchtet und das Licht im Saal wird heruntergedimmt, bis es völlig dunkel ist. Man sieht nur noch den Vorhang, der sich langsam öffnet und die große weiße Leinwand erscheint.

Nun beginnt der Film.

Die Filmqualität ist überwältigend.

Die Bilder sind deutlich schärfer, als du es im richtigen Leben gewohnt bist. Du kannst alles bis ins letzte Detail völlig scharf sehen und auch heranzoomen soweit du willst. Die Farben sind einfach prächtig und wunderschön. Die Bilder sind auch nicht zweidimensional, sonder völlig räumlich. Es ist so, als geschieht alles um dich herum. Du bist mitten im Geschehen und kannst dort herumgehen und dir alles genau ansehen, von welcher Perspektive du willst.

Genauso perfekt ist der Klang. Du hörst jedes Detail ganz genau und kannst auch orten, von wo es kommt.

Außerdem kannst du auch Gerüche wahrnehmen.

Du kannst auch die Dinge und Menschen berühren und anfassen, wenn du wissen willst, wie sie sich anfühlen. Du bist aber nur Zuschauer und Beobachter und kannst nicht ins Geschehen eingreifen, da du selbst ja bereits mitspielst (als Hauptdarsteller). Wenn du willst, kannst du dich jederzeit direkt in die Rolle des Hauptdarstellers (dich) hineinversetzen und alles mit seinen Sinnen wahrnehmen.

Dein Leben von Anfang an

Der Film beginnt mit deiner Geburt. Und dann geht es dementsprechend chronologisch weiter. Die Zeit als Baby, als Kleinkind, als Kindergartenkind, als Grundschulkind, die weitere Schulzeit, die Jugendzeit, und so weiter bis zum Zeitpunkt, an dem du dich jetzt gerade in deinem Leben befindest.

Das Publikum fühlt mit dir mit.

Bei allen Szenen spürst du, wie das himmlische Publikum liebevoll, bewundernd und mitfühlend Anteil an deinen Erfahrungen nimmt.

Sie bewundern anerkennend, wie du Leid, Angst, Trauer und Einsamkeit erträgst, und lassen dir ihre tröstende und aufbauende Energie zufließen.

Genauso freuen sie sich mit dir, wenn du angenehme Erfahrungen durchlebst.

Wenn du im Film Liebe für dich oder andere Menschen oder Dinge empfindest, wird es richtig hell im Kino und den Anwesenden fließt das Herz vor Liebe über.

So durchleben sie mit dir gemeinsam die Höhen und Tiefen, die du bereits erlebt hast.

Dein Wunsch-Leben

Nun, da du am aktuellen Zeitpunkt deines Lebens angekommen bist, lässt du den Film so weiterlaufen, wie du ihn dir von Herzen am meisten wünschst.

Es ist alles erlaubt. Es wird nichts verurteilt.

Egal, was im Film geschieht, das Publikum ist begeistert und sendet dir Bewunderung und Anerkennung.

Du kannst nun den Film solange weiterlaufen lassen, wie es sich für dich stimmig anfühlt. Wenn du willst, sogar bis zu dem Moment, an dem du deinem Körper wieder verlässt und jubelnd von den Engeln empfangen wirst.

Ende des Films

Im Nachspann des Films werden noch einmal alle Schauspieler gezeigt und du empfindest Verbundenheit und Dankbarkeit dafür, dass sie in deinem Leben mitgespielt haben.

Am Ende des Films geht das Licht wieder an und du bekommst noch einmal großen Beifall vom Publikum. Sie lieben dich alle und sind dir dankbar, dass sie an deinem Leben teilhaben konnten.

Dann wirst du wieder hinausgeleitet. Dabei winken dir alle noch einmal zu und freuen sich auf ein Wiedersehen bzw. teilen dir mit, dass sie dich stets begleiten werden.

Abschied?

Nachdem du von deinen beiden Lieblings-Engeln hinausbegleitet wurdest, verabschiedet ihr euch auch bzw. vereinbart, von nun an in Kontakt zu bleiben.

Du entscheidest dich bewusst dazu, die Details aus dem Film in Erinnerung zu behalten, bis du sie aufgeschrieben hast.

Augen öffnen und aufschreiben!

Dann öffnest du die Augen und beginnst sofort, alles aufzuschreiben, was dir noch einfällt. Schreibe so schnell wir möglich so viele Dinge auf, wie du kannst, ohne darüber nachzudenken.

Nichts beurteilen und nichts weglassen. Die Auswertung kommt später. Erst einmal geht es darum, so viele Informationen zu sammeln wie möglich.

Erst wenn dir absolut nichts mehr einfällt, dann machst du eine Pause - einen Spaziergang oder so und lässt alles nachwirken.

 

Danach - die nächsten Schritte

Danach machst du die Auswertung nach dem gleichen Prinzip wie bei der vorhergehenden Übung. Klicke dazu: „Der Lebenssinn auf dem Grabstein“

Diese beiden Übungen gehen schon sehr weit, und wenn du dich wirklich darauf einlässt, werden sie dein Leben positiv verändern.

Wenn du dann irgendwann das alles verarbeitet hast und bereit bist, noch einen Schritt weiterzugehen, dann machst du die nächste Übung:"Warum? Wozu?" Aber Achtung, da geht es wirklich ans Eingemachte.

 

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