Warum lebe ich?

Wozu bin ich hier?

Die Methode auf dieser Seite soll dir helfen, diese Fragen für dich zu beantworten.

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Sinn und Inhalte dieser Methode

Mit dieser Übung dringst du immer weiter in die Tiefe deines Daseins vor. Wenn du dich richtig darauf einlässt, bekommst du Antworten, die dein ganzes Leben verändern können. Du erfährst, warum du hier bist und was du hier machen willst: Deinen Lebenssinn und deine Lebensaufgabe in aller Deutlichkeit.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Du hinterfragst dich einfach immer wieder selbst. Dieses Nachbohren ist jedoch manchmal auch anstrengend und nicht immer angenehm. Doch es lohnt sich.

Du denkst dann: „Jetzt hab’ ich es!“ Doch es steckt meistens immer noch mehr dahinter, was man noch herausbekommen kann.

Mit dieser Methode nimmst du ein Ergebnis oder eine Erkenntnis aus den vorherigen beiden Übungen "Lebenssinn auf deinem Grabstein" und "Lebenssinn im inneren Kino"und ergründest, was noch alles dahinter steht. Wenn du damit fertig bist und noch kannst und willst, nimmst du dir die nächste Erkenntnis vor.

 

Die Warum-Methode als Partner-Übung

Grundsätzliches zur Partnerarbeit

Am besten geht diese Übung zu zweit, mit einem Partner, zu dem du Vertrauen hast, der dich unterstützt und der für diese Übung auch offen ist.

Zuerst erkläre ich die Übung mit Partner. Danach stelle ich die Alternative ohne Partner vor, denn es geht auch ohne Partner.

Die Aufgabe deines Partners ist eigentlich ganz einfach. Er muss sich nur konsequent und genau daran halten, aber das fällt den meisten gar nicht so leicht.

Diese Übung ist sehr anstrengend. Nicht nur für dich, auch für deinen Partner. Es löst auch bei ihm sehr viel aus, er möchte gerne viel dazu sagen, darf es aber nicht.

Wichtig ist, dass deinem Partner von vornherein klar ist, dass er nicht seinen Senf dazu geben soll, wenn du ihm deine Erkenntnisse oder Gefühle mitteilst.

Dein Partner soll sie dir nur deine Erkenntnisse widerspiegeln und anschließen die Warum-Frage stellen. Sonst nichts. Auch im Nachhinein soll er nicht sagen, was er davon hält. Das ist überhaupt nicht wichtig. Es ist dein Lebenssinn! Für dich muss er stimmig sein und für niemand anderes sonst.

Deshalb ist es auch wichtig, dass du dir für diese Übung den richtigen Partner aussuchst. Die meisten Menschen, mit denen man im Alltag zu tun hat, sind nicht dazu geeignet, da sie stets versuchen werden, dich dazu zu bringen, so zu bleiben wie du warst und wie sie dich haben wollen.

 

Die Übungs-Anleitungen für die Partner-Arbeit

Schritt 1: Einen bedeutenden Lebensinhalt formulieren

Zuerst verkündest du deine Erkenntnis, was dir in deinem Leben wichtig ist. (Nur eine!)

Beispiele: „Mir ist es wichtig, ...“ oder „Ich möchte unbedingt ...“ oder „Ich bin ...“ oder „Ich liebe es, ...“ oder „In meinem Leben werde ich noch ...“ oder was wie auch immer.

Versuche möglichst deutlich zu sein, sodass dein Partner dich möglichst gut versteht.

Schritt 2: Zuhören - bestätigen - ermutigen - schweigen

Dein Partner hört aufmerksam und interessiert zu.

Er sagt aber keinen Ton. Er geht auf keinen Fall darauf ein!!! Seine Meinung ist hier völlig fehl am Platz. Er sagt nichts dazu und zeigt auch nicht mimisch, was er davon hält.

. Er sieht dich nur aufmerksam an, lächelt dich unterstützend und ermutigend an und nickt ab und zu als Zeichen, dass er dich verstanden hat. (Bitte dabei authentisch bleiben!)

Schritt 3: Feedback geben (widerspiegeln)

Wenn du fertig bist, spiegelt er dir mit seinen Worten möglichst genau wieder, wie er dich verstanden hat. Beispiele:

„Ich habe dich so verstanden: Du legst viel Wert darauf, ...“

oder „So wie ich dich verstanden habe, möchtest du unbedingt ...“

„Also, du liebst es, ...“

oder wie auch immer.

Schritt 4: Möglichkeit zum Korrigieren und Klarstellen

Falls er dich nicht richtig verstanden hat, hast du nun noch einmal die Möglichkeit, es richtig zu stellen.

Ansonsten stimmst du nur zu.

Schritt 5: Die Warum-Frage

Jetzt kommt der entscheidende Schritt: Dein Partner bohrt nun nach und dringt weiter in die Tiefe.

Ziel ist, dass dir deine eigentlichen verborgenen Wünsche und Lebensziele deutlich werden.

Deshalb fragt er nach der Bedeutung und zwar möglichst wörtlich:

„Warum ist es für dich von Bedeutung, dass ...“

Falls diese Frage nicht so gut passt, fragst er eben: „Warum ist es so wichtig für dich, dass ...“

Dann sieht er dich aufmerksam und interessiert an (authentisch) und gibt dir viel Zeit zum Überlegen.

Schritt 6: Die stimmige Antwort finden

Diese Frage kann dein Kopf nicht beantworten.

Benutze deine Gefühle. Fühle in dein Herz hinein.

Lass die Frage einfach wirken und beobachte, was sie in dir auslöst.

Deine Absicht ist dabei wichtig. Du musst die Antwort wirklich wollen.

Habe Geduld! Sei offen dafür was dann kommt.

Meistens kommt die Antwort erst als Ahnung oder Intuition, dann wird es ein immer klareres Gefühl. Vielleicht kommen auch Bilder oder du musst an irgendwelche erlebten oder fiktiven Geschehnisse denken.

Schließlich kannst du eine für dich stimmige Antwort formulieren.

Nun geht es wieder von vorne los.

Schritt 6 ist dabei bereits Schritt 1 gewesen.

Es ist jedoch immer noch die gleiche Erkenntnis, was dir wichtig ist, du bist jetzt aber schon eine Ebene weiter vorgedrungen.

Auf deine Antwort von Schritt 6 reagiert der Partner dann wieder mit Schritt 2 und dann kommen wieder die folgenden Schritte, wobei dein Partner ja diesmal schon nach der Bedeutung hinter der Bedeutung fragt.

Es ist immer die gleiche Frage, die dich weiterbringt: „Warum ist es für dich von Bedeutung, dass ...“.

Und so geht ihr immer tiefer und tiefer. Wie tief ihr geht, das liegt ganz alleine bei dir.

 

Die Warum-Methode als Einzel-Übung

Es geht auch alleine.

Wenn du keinen geeigneten Partner dafür hast, mache die Übung lieber alleine. Das geht auch.

Hier die Anweisungen für diese Übung im Alleindurchgang:

Du brauchst viele DinA4-Blätter, auf denen oben steht: „Warum ist es für dich von Bedeutung, dass ...(und dann Platz lassen, um etwas eintragen zu können.)?“ und ein ganz leeres Blatt.

Schritt 1) ist genauso wie vorher, nur dass du deine Erkenntnis, was dir in deinem Leben wichtig ist auf das ganz leere Blatt schreibst. Oben auf das Blatt schreibst du noch „Seite 1“ drauf.

Schritt 2): Der aufmerksame, passive, geduldige und verständnisvolle Zuhörer ist diesmal dein Blatt Papier. Papier ist geduldig...

Schritt 3) und 4) machst du selbst, indem du das fertige Blatt noch einmal durchliest und gegebenenfalls korrigierst und ergänzt.

Schritt 5) ist jetzt eines der anderen Blätter, die du vorbereitet hast. Du vervollständigst die obere Frage mit der Zusammenfassung von deinem vorigen Blatt und schreibst oben „Seite 2“ drauf. Dann liest du dir selbst noch einmal die Frage laut vor. Du stellst dir diese Frage quasi selbst und meinst es dabei ernst. Das bekundet deine Absicht und dir fällt der nachfolgende Schritt leichter.

Schritt 6) ist genau das gleiche wie mit Partner.

Und so kommst du wieder zu Schritt 1), nur dass du die Antwort diesmal auf den Zettel „Seite 2“ schreibst.

Und so weiter und so weiter.

Du hast soviel Zeit wie du willst.

Der Vorteil der Einzelarbeit ist, dass du dir dabei soviel Zeit lassen kannst, wie du willst, da niemand auf deine Antwort warten muss.

So kannst du erst einmal eine Pause machen, bevor du die nächste Warum-Frage beantwortest.

Du kannst sogar erst einmal einen kleinen Spaziergang machen und alles auf dich wirken lassen. Dabei kommen oft auch sehr gut die tiefer liegenden Einsichten hoch.

Du kannst auch erst einmal eine Nacht darüber schlafen. Am nächsten Tag erscheint dir dann vielleicht die nächste Antwort wie selbstverständlich, auf die du einen Tag vorher nie gekommen wärst.

 

Nachworte

Ich wünsche dir viel Erfolg und wertvolle Erkenntnisse mit den Übungen.

Wenn du möchtest, kannst du mir ja die eine oder andere Erkenntnis per Email mitteilen. Ich würde mich freuen.

Die Seite "Zitate: Der Sinn des Lebens ist …" ist extra dafür eingerichtet.

Dort können wir deine Erkenntnisse in Kurzform veröffentlichen, wenn du willst. Das wäre auch für andere Besucher dieser Seite interessant und wertvoll.

 

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